"Der bescheidene Bau mit besonderen Elementen adelt die Kirche in ihrer einfachen Art" - Stiftungsabend in der Johanneskirche in Ibbenbüren-Laggenbeck

 

Superintendent André Ost (2.v.l.). Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung, verabschiedete den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Hans Werner Schneider (3.v.r.), Superintendent i.R., gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Marlies Beckemeyer (3.v.l.) und Pfarrer Kay-Uwe Kopton (l.). Die Laggenbecker Pfarrerin Judith Schäfer begrüßte die Gäste des Stiftungsabends in der Johanneskirche, über die Dr. Ulrich Althöfer berichtete. Foto: Dietlind Ellerich.  

 

Im 22. Jahr des Bestehens der Stiftung für denkmalwerte Kirchen im Kirchenkreis Tecklenburg fand der diesjähige Stiftungsabend zum ersten Mal in der Johanneskirche in Laggenbeck statt. "Wir sind fast einmal durch, es fehlt nur noch Hohne" stellte Superintendent André Ost mit Hinweis auf die insgesamt 21 denkmalwerte Kirchen im Kichenkreis in seiner Begrüßung fest und kündigt den nächsen Stiftungsabend für 2025 ebendort im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Hohner Kirche an. 

 

Im Rahmen einer Andacht verabschiedete Ost den längjährigen Vorsitzenden des Stiftungsvorstand, Hans Werner Schneider, der sich während seiner Amtszeit als Superintendent maßgeblich für die Gründung der Stiftung stark gemacht hatte und 16 Jahre lang dem Vorstand vorsaß. Da ihm die Stiftung und deren große Aufgabe, die zum Teil jahrhundertealten Gotteshäuser zu unterhalte und zu pflegen, so sehr am Herzen liegt, tritt Schneider vom Amt zurück, bleibt der Stiftung aber verbunden.  

 

André Ost freute sich darauf, seinen Vorgänger im Amt des Superintendenten auch in Zukunft am Tag des offenen Denkmals in einer der Kirchen im Kirchenkreis predigen zu hören, und Schneider selbst wünschte sich mit einem verschmitzten Lächeln, dass hoffntlich auch in Zukunft noch viele stiften gingen. Seit 2012 ist die Stiftung, de seinerzeit unter dem Dach des Kirchenkreises gegründet wurde, eine selbständige Stiftung. Die Änderung sei erfolgt, damit Zustiftungen für einzelne Kirchgebäude möglich seien, erläuterte Ost, der die Bedeutung von Spenden und Zustiftungen gerade in Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel hervorhob. "Kirchen zu erhalten, sehen wir als wichtige Aufgabe. Ob wir tatsächlich alle erhalten können, werden wir sehen" fuhr er fort.  

 

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